Drei Interessante Studien zum Thema Rückenschmerzen und Akupunktur

Hexenschuss, Ischias, Bandscheibenvorfall, Lumbago:

Rückenbeschwerden haben viele Namen. In den letzten Jahren wurden sie immer häufiger. Das liegt zum einen daran, dass wir uns immer weniger bewegen und die Zahl der Übergewichtigen und sie selbst  immer mehr zunehmen. Einen weiteren Beitrag leistet die sitzende Tätigkeit, der immer mehr von uns nachgehen. Bei 85 % aller Rückenschmerzen lässt sich schulmedizinisch nicht exakt bestimmen, wo sie herkommen. Man spricht hier von funktionellen Störungen. Bei lediglich fünf % der Patienten wird ein Bandscheibenvorfall oder eine Bandscheibenvorwölbung nachgewiesen. Ein wesentlicher Faktor in der Entstehung von Rückenbeschwerden sind psychische Belastungen. Denken Sie nur an den Volksmund: „ Die Last ist zu schwer, es sitzt die Angst im Nacken, es ist ein Kreuz,… In der chinesischen Medizin gehen wir davon aus, dass Schmerz immer eine Stagnation zu Grunde liegt. Durch die Akupunktur kann diese Stagnation therapiert werden. In der Geracstudie wurde an 200.000 Patienten die Wirksamkeit der Akupunktur getestet.

70 % der Patienten gaben an, eine deutliche Besserung durch die Akupunktur-Therapie zu verspüren, während die schulmedizinische Standardtherapie lediglich 29 % als Ergebnis vorweisen konnte.

Diese 70 % wurden, was die chinesische Medizin anbelangt, lediglich mit Akupunktur erreicht.

Die TCM bietet darüber hinaus noch andere Verfahren wie Tuina (chinesische Massage und manuelle Therapie), Moxa oder Schröpfen an.

Damit lassen sich in der fachgerechten Kombination bessere Ergebnisse als in dieser Studie erreichen.

In einer anderen Studie wurden 500 Patienten mit Bandscheibenvorfall zum Teil konservativ, das heißt ohne Bandscheiben -Op behandelt, ein anderer Teil unterzog sich der Bandscheibenoperation. Nach zwei Jahren waren 70% der Patienten in jeder Gruppe mit dem Ergebnis zufrieden. Das heißt der Erfolg war gleich – auch in Bezug auf Arbeitsausfall und Schmerzempfinden. An der Universität Stanford war das Ergebnis von ausführlichen Forschungen, dass psychosoziale Faktoren eine mindestens so wichtige Rolle spielen wie der Verschleiß der Wirbelsäule. Sollte bei Ihnen ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert sein und nicht eine unmittelbare OP-Indikation besteht, müssen Sie das Problem zwar ernst nehmen, aber sich nicht gleich auf dem OP-Tisch sehen: Fast die Hälfte aller 50-jährigen hat einen Bandscheibenvorfall. Ein Großteil weiß es gar nicht.

In einer anderen Untersuchung sahen Ärzte in 30 % der ihnen vorgelegten Kernspinaufnahmen eine Indikation zur Bandscheibenoperation. Nur: Es waren Bilder von völlig beschwerdefreien Studenten. Ich verfüge in diesem Bereich über sehr viel Erfahrung und habe bei Patienten mit Rückenschmerzen mit meinen Therapie – methoden sehr viel Erfolg. Ich habe in einer orthopädischen Praxis, die auf Rückenschmerzen spezialisiert ist, drei Jahre lang die Akupunkturabteilung geleitet.


Kommentare

Drei Interessante Studien zum Thema Rückenschmerzen und Akupunktur — 1 Kommentar

  1. Ich finde es wirklich klasse, dass Sie sich all diese Mühe machen und die Informationen aufbereitet und diese uns mitteilt. Danke dafür. Ist eine Interesse Sache das mit der Akupunktur.
    Gruß Anna

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