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Anteilnahme ist die am stärksten unterschätzte Medizin

Die Macht der Selbstheilung: Jede Behandlung besteht auch aus einem psychologischen Anteil, der wie ein starkesapple sadness Medikament wirken kann.

Was ich sehr oft in der Praxis erlebe, wird in einem Artikel auf Spiegel-Online sehr anschaulich dargestellt und durch Studien und anhand von anschaulichen Beispielen belegt.

So zeigt der Artikel, daß selbst Opiate ihre Wirkung verlieren können, wenn den Patienten vorher gesagt wurde, sie würden nicht behandelt werden, während ihnen das Medikament heimlich gegeben wurde.

Der Erfolg jeder medizinischen Behandlung hängt zu einem sehr grossen Maße von der Zuversicht und den Erwartungen ab, die ein Patient bezüglich seines Leidens hat.

Diese Zuversicht und Hoffnung kann der Therapeut durch seine Anteilnahme und sein Mitgefühl stärken.

Auch hat er einen Einfluss darauf, welche Erwartungen der Patient bezüglich seines Krankheits – oder auch Genesungsverlaufs hat.

Es geht eben nicht darum, falsche Hoffnungen beim Patienten zu wecken , sondern den Glauben an seine Selbstheilungskräfte und die Kraft der Behandlung zu stützen.

Es geht eben nicht um Placebo (lat.= ich gefalle), sondern um Menschlichkeit, die von Mitgefühl und einen Glauben an das Leben getragen ist.

Daher legen wir bei unseren Behandlungen (Akupunktur, Tuina, TCM-Kräuter ) in unserer Praxis sehr großen Wert darauf, daß die Beziehung zwischen Therapeut und Patient vertrauensvoll und transparent ist.

Hier der Link zum Artikel

Heilpraktiker Bernd Michel – München

Neues zu Knieoperationen

Der Ersatz von künstlichen Gelenken ist in den letzten Jahren immer effektiver und komplikationsloser geworden.

Das lädt natürlich viele Patienten und Ärzte dazu ein, eine Operation zu machen.

Eine Operation ist immer eine Einbahnstrasse – es wird nie so gut, wie es die Natur konzipiert hat.

Zumal auch die Ärztezeitung schreibt, daß Bewegung bei Kniearthrose das beste Heilmittel ist.

Natürlich sollten Sie es auch mit Akupunktur, Tuina und Schröpfen probieren – dann ist es noch besser (ich möchte ja meinen Berufstand auch nicht völlig außer Acht lassen)

Oft bleibt keine andere Wahl und es muß operiert werden. Ich muß auch als Naturheilkundler sagen, daß die Ergebnisse meistens sehr gut sind.

Eine Operation sollte immer das letzte Mittel sein und wenn die Erleichterung mit konservativen Verfahren (Massage, Krankengymnastik,Akupunktur Osteopathie, etc.) nicht mehr erreicht wird, in Erwägung gezogen werden.

Eine genaue Abklärung und Aufklärung ist da sehr wichtig.

Sehr gute Informationen bietet hier der neue Faktencheck der Bertelsmannstiftung.

Ich habe auch Kontakt zu einem Spezialisten  auf diesem Gebiet, der äusserst moderat mit der Operationsindikation umgeht.

Die Wahrscheinlichkeit, ein künstliches Kniegelenk zu erhalten, hängt sehr stark vom Wohnort ab. Der  Faktencheck Gesundheit der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass bei Patienten in Bayern erheblich häufiger  künstlichen Kniegelenke eingesetzt werden werden als bei Patienten z.B. in Mecklenburg-Vorpommern

 

In Deutschland erhalten pro Jahr ca. 1,3% der Bevölkerung ein künstlichesKniegelenk . Die Häufigkeit  unterscheidet sich jedoch von Region zu Region erheblich.

So gibt es Schwankungen zwischen 0,7 und 2,3 %. Das heißt in manchen Landkreisen werden drei mal so viele Gelenke implantiert als in anderen.

 

Die Häufigkeit von Nachoperationen ist in manchen Gegenden um 500 % höher als in anderen.

Hier wird dargelegt, daß die sozialen und ökonomischen Unterschiede der Regionen einen Einfluss auf die Anzahl der Operationen haben.

Dies kann mit der Ärztedichte und eventuell höheren Ansprüchen an die Lebensqualität sowohl der Ärzte (Wenn man es sich als hochspezialisierter Arzt aussuchen kann, entscheidet man sich eher für München als für Greifswald, um sich niederzulassen) als auch der Patienten zu tun haben.

Der Faktencheck Knieoperation (www.faktencheck-knieoperation.de)  viele  Informationen für Patienten.

Zur Vorbereitung auf ein Arztgespräch oder einen Eingriff können sich Patienten über Nutzen und Risiken von Kniegelenkersatz und Kniespiegelung informieren . Auf einer interaktiven Landkarte können sie sehen, wie häufig in ihrem ihrem Landkreis operiert wird.