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TCM und künstliche Befruchtung

IVF und Künstliche Befruchtung mit TCM – Kinderwunschbehandlung in München

IVF-TCM - München

Ein sehr grosser Bereich in der chinesischen Medizin ist die Unterstützung der künstlichen Befruchtung.


Wie sind die Erfolgsaussichten und wie arbeitet die chinesische Medizin in diesem Bereich?

mehr dazu: Kinderwunschbehandlung mit TCM in München

In diesem Beitrag beschreiben wir Ihnen unser Vorghen, wenn wir Sie bei Ihrer Insemination, IVF oder ICSI – Behandlung unterstützen:

Zuerst ist es wichtig, die Ursache aus schulmedizinischer und chinesischer Sicht zu diagnostizieren und diese Ergebnisse zusammenzuführen.

Ursache beim Mann

Sollte der Mann aufgrund schlechter Spermienqualität der Grund für die Unfruchtbarkeit sein, gilt es, ihn zu stärken.

Dies kann mit chinesischen Kräutern, Akupunktur und auch Tuina sein.

Auch wenn ohne hin eine ICSI geplant ist, ist es sinnvoll, die Spermienqualität zu fördern, da durch die Behandlung sich auch die genetische Qualität der Spermien verbessert.

Die IVF – Behandlung bei der Frau

Vorbereitungsphase

Diese Phase ist mit Abstand die wichtigste in der Begleitung einer künstlichen Befruchtung (IVF) mit chinesischer Medizin.

Zuerst ist es sinnvoll, ca. zwei Monate, bevor die IVF – Behandlung beginnt, die Frau energetisch aufzubauen, da die starke Stimulation der Eierstöcke für den Körper sehr anstrengend ist.

Eizellen sind in der chinesischen Medizin „Essenz“. In Ihnen liegt das ganze potential für ein neues Leben. Ihre Produktion geht der Frau im wahrsten Sinne des Wortes an die Nieren.

In dieser Zeit muß tonisiert werden und „die Wege frei “ und das „Nest“ (Gebärmutter) warm und weich gemacht wwerden werden.

Es ist wichtig, daß die Frau gestärkt ist, denn nur so kann sie viele und gesunde(=befruchtungsfähige) Eizellen für die IVF in sich reifen lassen.

Dies sollte optimaler Weise drei Wochen von der Stimulation stattfinden.

Laut einer Studie entsteht eine signifikant höhere Rate von befruchteten Eizellen , von eingesetzten Zellen und bei den erreichten Schwangerschaften als ohne TCM.

.Hier die Ergebnisse der Studie:

Aus ihr geht insbesondere hervor, daß chinesische Medizin besonders bei Frauen ab dem 35. Lebensjahr eine bedeutend höhere Schwangerschaftsrate pro Transfer (33,6 % ohme : 44.4 % mit TCM bei 35 -39.LJ und ab dem 40. LJ ist sie doppelt so hoch wie ohne TCM 12,9% : 26,3 %)

In dieser Zeit können wir alle Disziplinen der TCM (Kräuter, Akupunktur, Tuina) heranziehen, um Sie auf die künstliche Befruchtung vorzubereiten.

Noch eine Studie aus Israel zur IVF und TCM :  In der TCM Behandlungsgruppe war der Erfolg mit 66% Schwangerschaften und 41% Geburten signifikant höher als in der Kontrollgruppe ohne TCM mit entsprechenden 39% bzw. 27%.

Down – Regulation

In dieser Phase werden die Hormone der Frau sozusagen auf Null gestellt.

In dieser Zeit werden Blut und Essenz gestärkt.

Menstruationsphase

Bei der letzten Menstruation vor der IVF kann das Blut sanft bewegt werden, damit die Gebärmutterschleimhaut sich gut neu aufbauen kann.

Stimulationsphase

In dieser Zeit werden die Eierstöcke stark stimuliert

Hierbei werden in der TCM die Nieren gewärmt und die beteiligten Gefäße reguliert.

Studien zufolge inimmt die Anzahl von befruchtbaren Eizellen unter TCM (Kräuter und Akupunktur) signifikant zu.

Punktion

Zur Zeit der Punktion ist Entspannung angesagt…

Embryotransfer

Wenn die befruchtete und sich entwickelnde Eizelle eingesetzt wird, unterstützt Sie die TCM darin, daß sich der Embryo einnistet und festsetzt.

In einer Studie zur Akupunktur während des Embryotransfers ( Paulus 2003) war die Schwangerschaftsquote bei Patientinnen mit Akupunktur mit 42,5 % deutlich höher als bei Patientinnen, die während des Transfers keine Akupunktur hatten (26,3%).

IBei einer anderen Studie (Dieterle 2006) war das Ergebnis bei Frauen, die schon zwei IVF-Zyklen hinter sich hatten mit 29,4% (mit Akupunktur zum Zeitpunkt des Transfers und drei Tage nach dem Einsetzen der efruchteten Eizelle) entgegen 8,2% ohne Akupunktur mehr als dreimal erfolgreicher!

Frühschwangerschaft

Nach dem ersten Schwangerschaftstest gebe ich vorsorglich eine Rezeptur, die Abgänge in dieser Zeit verhindert. Auch in der Schangerschaft können wir Sie und Ihr Kind unterstützen: Schwangerschaft München

Akupunktur IVF münchen

mehr zu Kinderwunsch und Kinderwunschbehandlung in München

Kaiserschnittrate regional unterschiedlich und deutlich gestiegen

Diese Statistik finde ich äußerst aufschlussreich.
Es handelt sich um eine fundierte Untersuchung.
Interessant fände ich auch eine Untersuchung, wie sich die Kaiserschnittrate von privat versicherten Patientinnen von gesetzlich versicherten unterscheidet.
Ich habe nur gehört, ohne es belegen zu können, daß sie erheblich höher sein soll…
Es ist klar: der Kaiserschnitt ist eine unter Umständen lebensrettende Massnahme für Mutter und Kind. Sie sollte nur genau erwogen werden.
Wenn Sie vor einer Geburt stehen, ist es wichtig, zu erfragen, ob die Klinik eher hebammenorientiert arbeitet (in München: Maistraße, Dritter Orden,Starnberg und sicher noch andere)
  • Die Zahl der Kaiserschnittgeburten nimmt in Deutschland trotz rückläufiger Geburtenzahl stetig zu. 2010 lag die Kaiserschnittrate bereits bei fast einem Drittel und damit um zehn Prozentpunkte höher als noch im Jahr 2000.
  • Im Jahr 2010 wurden 31,9 % aller Kinder per Kaiserschnitt zur Welt gebracht (2000: 21,5 %).
    • Deutschland gehört damit in Europa zu den Ländern mit der höchsten Kaiserschnittrate.
    • Durch die vielen Kaiserschnitte hat sich die Säuglingssterblichkeit nicht positiv verändert: Im europäischen Vergleich lässt sich kein Zusammenhang zwischen Sterblichkeit Neugeborener und Kaiserschnittrate aufzeigen.

    • Die Kaiserschnittrate der Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands variieren zwischen 17 % und 51 % – also um das Dreifache. Zu den interaktiven Karten.Zum Beispiel: In München 27 % und im Lkr. Eichstätt 45 %.
    • Diese deutlichen regionalen Unterschiede sind über den Zeitverlauf hinweg weitgehend stabil.
    • Häufig zur Begründung für diese Unterschiede herangezogene Faktoren – wie die Altersstruktur der Mütter, der Bildungsstand, eine unterschiedliche Verteilung von Früh- oder Mehrlingsgeburten, von Kindern mit besonders hohem Geburtsgewicht oder mütterlicher (Grund-)Erkrankungen – können das beobachtet Ausmaß des Anstiegs und der regionalen Variation der Kaiserschnittrate nicht erklären.
    • Kreise, die 2007 bereits überdurchschnittliche Kaiserschnittraten verzeichneten, erleben weiterhin einen Anstieg, allerdings etwas weniger stark.
    • In den letzten Jahren ist zudem die Kaiserschnittrate insbesondere bei den jüngeren Frauen unter 25 Jahre überdurchschnittlich stark gestiegen

    Setzen sich die Entwicklungen weiter fort, muss von einem fortwährenden Anstieg der Kaiserschnittrate ausgegangen werden.

    Es mag zahlreiche Gründe dafür geben.Tatsache ist, daß ein Kaiseschnitt um ein Vielfaches höher vergütet wird, planbar ist und schneller geht als eine natürliche Geburt.

    Viele Krankenhäuser stehen unter einem erheblichen wirtschaftlichen Druck.Chefärzte bekommen oft Boni ab einer bestimmten Anzahl von Operationen.

    Ich glaube, ein Grund ist auch, daß viele leitende Ärzte Männer sind und eine Geburt weniger als etwas Nätürliches sondern als potentiellen medizinischen Notfall.

    Für diesen Fall halte ich auch die Anwesenheit eines Facharztes bei einer Geburt für dringend notwendig. So wie einen Airbag beim Auto, bei dem man froh ist, daß es ihn gibt und hoffentlich nicht braucht. Und wnn man ihn braucht rettet er unter Umständen Leben.

    Quelle :Faktencheck Gesundheit

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Kopfschmerzen und Migräne mit TCM behandeln

Migräne und Kopfschmerzen  – TCM – Therapie in München

Akupunktur und Tuina – HP Bernd Michel am Odeonsplatz in München 089 366939



Migräne ist nach Spannungskopfschmerz die Form von Kopfschmerzen, von der die meisten Menschen betroffen sind. Vielen Patienten ist der Unterschied unklar.

Oft entstehen aus Spannungskopfschmerzen zumindest migräneartige Kopfschmerzen.

Darunter fällt auch die sogenannte Okzipitalneuralgie, bei der ein oder mehrere Nerven so gereizt sind, daß sie einseitig am Hinterkopf und auch seitlich entlangziehen.

Das wird oft mit Migräne vervechselt.

Bei beiden Kopfschmerzarten kann auch ein verspannter Kiefer eine Rolle spielen (CMD).

Ganz wichtig ist auch zu beachten, daß Patienten mit einer langen Kopfschmerzgeschichte oft zusätzlich unter sogenannten Reboundkopfschmerzen oder medikamenten induziertem Kopfschmerz leiden.

Ich führe hier die beiden gängigsten Kopfschmerzarten auf. In der Diagnosestellung braucht es natürlich eine genaue Befragung und Untersuchung und ggf. auch Abklärung durch einen Facharzt.

 

Typisch für Migräne ist:

  • Einseitiges Auftreten der Schmerzen (Kann auch bei der Okzipitalneuralgie sein!!)
  • Pulsierender Schmerz
  • Übelkeit bzw. Erbrechen
  • Licht – und Lärmempfindlichkeit
  • Kopfschmerz folgt einer Aura nach max. 60 Minuten
  • wenn viele Medikamente eingenommen werden zusätzlich Reboundkopfschmerz

Typisch für Spannungskopfschmerzen ist:

  • chronischer Schmerz in wechselnder Intensität
  • Schmerz kann sich über den ganzen Kopf ausbreiten
  • Starke Nackenverspannungen
  • bei extremen Spannungskopfschmerzen habe ich auch schon Übelkeit und Erbrechen erlebt (ist aber eher selten)

Spannungskopfschmerzen sind in der Regel leichter zu behandeln als Migräne.

In diesem Fall ist Akupunktur, Massage (Tuina), Wärme und andere Verfahren der TCM in Kombination auch im Sinne einer Faszientherapie – meiner Ansicht nach – das Mittel der Wahl.

Natürlich kann in sehr chronischen Fällen auch wichtig, die Ursache der Anspannung zu finden. Dies kann ganz einfach eine schlechte Sitzposition oder auch eine psychische Überlastung sein.
Nach wenigen Behandlungen verspüren die meisten Patienten eine deutliche Besserung.

Migräne

Die Migräne hingegen ist ein sehr viel komplexeres Krankheitsbild.
Sie kann hormonelle Faktoren haben  oder auch durch Nahrungsmittel (z.B. Schokolade oder Rotwein, Glutamat)  ausgelöst werden.

Durch diese Stoffe wird eine Entzündung der Blutgefäße der Hirnhaut begünstigt.

In sehr vielen Fällen liegt jedoch eine massive Verspannung der Hals – und Nackenmuskulatur und ihrer Faszien vor, die sozusagen die Grundlage für einen Migräneanfall bietet.

Die anderen Faktoren wie z.B. Menstruation, Wetterwechsel oder histaminhaltige Lebensmittel sind dann die Anteile, die das Fass überlaufen lassen.

Dadurch schwellen sie an und die umliegenden Nerven werden gereizt, wodurch Schmerz entsteht.
Nach meiner Erfahrung ist die Seite, auf der die Migräne auftritt, meistens mehr verspannt oder empfindlicher als die andere.
Die Anfallshäufigkeit lässt sich oft durch eine gezielte Behandlung der umliegenden Muskulatur und Faszien und der betroffenen Meridiane deutlich senken.
In der chinesischen Medizin spricht man von aufsteigendem  Yang, das sich den Weg über den Gallenblasenmeridian sucht, der seitlich am Kopf zum Auge verläuft.
Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Grundsätzlich kann dies aus einem Mangel- oder aus einem Füllezustand entstehen.
Der Mangel kann z.B. durch die einsetzende Monatsblutung, bei  der das Blut durch den bevorstehenden Blutverlust geschwächt ist und so das  Yang nicht gehalten wird und nach oben steigt.
Der Füllezustand lässt sich bildlich am besten mit jemandem, dem die Galle übergeht, beschreiben.
In der Behandlung der Migräne, die vorwiegend innere Ursachen hat, sind meiner Ansicht Kräuter unabdingbar und sollten in Kombination mit Akupunktur und Massage eingesetzt  werden.

Bei der Migräne ist in der Therapie auch der psychische Hintergrund zu beleuchten.

Migränepatienten leiden drei mal so oft an Depressionen als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Ich erlebe Migränepatienten außerdem oft als sehr leistungsbezogen.

Bei jungen Patienten haben wir oft sehr schnelle Erfolge. Bei älteren Patienten und insbesondere bei häufiger Einnahme von Medikamenten geht der Heilungsprozess oft sehr langsam.

Es kommt sehr oft vor, daß aus Spannungskopfschmerzen eine Migräne entsteht. Es besteht zuerst eine Reizung der Sehnenansätze und später der Nerven am Schädelansatz. Die Reizung kann dann auch eine Entzündung in diesem Bereich hervorrufen und dann auch auf die Blutgefäße übergehen.So entsteht dann ein migräneartiger Kopfschmerz.

Spannungskopfschmerzen

Spannungskopschmerzen entstehen durch Verspannungen der Nacken- und Kopfhaut -muskulatur.

Dadurch werden die Sehnenansätze und Faszien am Schädelknochen gereizt und entzünden sich.

Dabei werden zum einen Nerven auch innerhalb der Faszien gereizt, wodurch der Kopfschmerz entsteht.

Andererseits überträgt sich die Spannung über die größeren Faszien auf die in der Nacken- und Halsmuskulatur auf die Muskulatur und das Bindegewebe der Arterien und der Venen in diesem Bereich.

Dadurch ist der Blutfluß eingeschränkt und es können zusätzlich Symptome wie leichte Benommenheit oder Schwindel auftreten.

Das Flußvolumen in den Venen im Halsbereich kann um bis auf die Hälfte reduziert sein.

So kommt zu wenig sauerstoffreiches Blut in den Kopf . Dadurch entsteht dieser dumpfe, „wie in Watte“ gepackter Kopfschmerz

Hier haben wir mit Akupunktur und Tuina und  (chinesische Massage) und Faszientherapie sehr gute Ergebnisse.