Schlagwort-Archive: studie

Neues zu Knieoperationen

Der Ersatz von künstlichen Gelenken ist in den letzten Jahren immer effektiver und komplikationsloser geworden.

Das lädt natürlich viele Patienten und Ärzte dazu ein, eine Operation zu machen.

Eine Operation ist immer eine Einbahnstrasse – es wird nie so gut, wie es die Natur konzipiert hat.

Zumal auch die Ärztezeitung schreibt, daß Bewegung bei Kniearthrose das beste Heilmittel ist.

Natürlich sollten Sie es auch mit Akupunktur, Tuina und Schröpfen probieren – dann ist es noch besser (ich möchte ja meinen Berufstand auch nicht völlig außer Acht lassen)

Oft bleibt keine andere Wahl und es muß operiert werden. Ich muß auch als Naturheilkundler sagen, daß die Ergebnisse meistens sehr gut sind.

Eine Operation sollte immer das letzte Mittel sein und wenn die Erleichterung mit konservativen Verfahren (Massage, Krankengymnastik,Akupunktur Osteopathie, etc.) nicht mehr erreicht wird, in Erwägung gezogen werden.

Eine genaue Abklärung und Aufklärung ist da sehr wichtig.

Sehr gute Informationen bietet hier der neue Faktencheck der Bertelsmannstiftung.

Ich habe auch Kontakt zu einem Spezialisten  auf diesem Gebiet, der äusserst moderat mit der Operationsindikation umgeht.

Die Wahrscheinlichkeit, ein künstliches Kniegelenk zu erhalten, hängt sehr stark vom Wohnort ab. Der  Faktencheck Gesundheit der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass bei Patienten in Bayern erheblich häufiger  künstlichen Kniegelenke eingesetzt werden werden als bei Patienten z.B. in Mecklenburg-Vorpommern

 

In Deutschland erhalten pro Jahr ca. 1,3% der Bevölkerung ein künstlichesKniegelenk . Die Häufigkeit  unterscheidet sich jedoch von Region zu Region erheblich.

So gibt es Schwankungen zwischen 0,7 und 2,3 %. Das heißt in manchen Landkreisen werden drei mal so viele Gelenke implantiert als in anderen.

 

Die Häufigkeit von Nachoperationen ist in manchen Gegenden um 500 % höher als in anderen.

Hier wird dargelegt, daß die sozialen und ökonomischen Unterschiede der Regionen einen Einfluss auf die Anzahl der Operationen haben.

Dies kann mit der Ärztedichte und eventuell höheren Ansprüchen an die Lebensqualität sowohl der Ärzte (Wenn man es sich als hochspezialisierter Arzt aussuchen kann, entscheidet man sich eher für München als für Greifswald, um sich niederzulassen) als auch der Patienten zu tun haben.

Der Faktencheck Knieoperation (www.faktencheck-knieoperation.de)  viele  Informationen für Patienten.

Zur Vorbereitung auf ein Arztgespräch oder einen Eingriff können sich Patienten über Nutzen und Risiken von Kniegelenkersatz und Kniespiegelung informieren . Auf einer interaktiven Landkarte können sie sehen, wie häufig in ihrem ihrem Landkreis operiert wird.

Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall und Akupunktur

Rückenschmerzen – Bandscheibenvorfall (Prolaps) – Ischias – Lumbago – Hexenschuß:

Behandlung in München:

Praxis Bernd Michel Odeonsplatz 2 Tel.: 089 -366939



Rückenschmerzen haben viele Namen. Sie können die ganze Wirbelsäule (HWS, BWS und LWS ) betreffen, wobei  der Nacken und der untere Rücken meistens betroffen sind.

Der Bandscheibenvorfall wird oft als Ursache von Rückenschmerzen gesehen

Die meisten Bandscheibenvorfälle betreffen  an der Lendenwirbelsäule den vierten und den fünften Wirbelkörper (L4/5/S1) und am Nacken den sechsten und siebten Wirbelkörper (C6/7/Th1)In den letzten Jahren wurden sie immer häufiger.

Bandscheibenvorfall Akupunktur München

Das liegt zum einen daran, dass wir uns immer weniger bewegen und die Zahl der Übergewichtigen und diese selbst immer mehr zunehmen. Einen weiteren Beitrag leistet die sitzende Tätigkeit, der immer mehr von uns nachgehen.

Bei 85 % aller Rückenschmerzen lässt sich schulmedizinisch nicht exakt bestimmen, wo sie herkommen.

Faszien und Rückenschmerzen

Mittlerweile weiß man, daß das Bindegewebe (Faszien) eine wichtige Rolle in der Schmerzentstehung spielt. Hierzu hier auch ein interessanter Artikel.

Ein sehr interessanter Blickwinkel ist auch, die Wirbelsäule nicht wie eine Säule zu sehen, sondern die Wirbelkörper als in Bandstrukturen hängende Teile. So wie bei einer Hängebrücke, was ja bei den meisten Tieren so ist.

Bei lediglich 5 % der Patienten wird ein Bandscheibenvorfall oder eine Bandscheibenvorwölbung nachgewiesen und es ist fraglich, ob er beim jeweiligen Schmerzgeschehen eine Rolle spielt.

Mittlerweile hat die Faszienforschung wissenschaftlich gezeigt, wie auch ohne sichtbare Befunde extreme Rückenschmerzen entstehen können.

Da unser Körperbewusstsein hauptsächlich im Bindegewebe stattfindet, sind sie in jedem Fall die Ursache von Rückenschmerzen.

Auch Bandscheiben sind im modernen Sinn Faszien.

Ein wesentlicher Faktor in der Entstehung von Rückenbeschwerden sind psychische Belastungen. Denken Sie nur an den Volksmund: „ Die Last ist zu schwer, es sitzt die Angst im Nacken, es ist ein Kreuz,…

In der chinesischen Medizin gehen wir davon aus, dass Schmerz immer eine Stagnation zu Grunde liegt. Durch die Akupunktur kann diese Stagnation therapiert werden.

Studien zu Akupunktur und Rückenschmerzen

In der Geracstudie wurde an 200.000 Patienten die Wirksamkeit der Akupunktur getestet.

70 % der Patienten gaben an, eine deutliche Besserung durch die Akupunktur-Therapie zu verspüren, während die schulmedizinische Standardtherapie lediglich 29 % Linderung als Ergebnis vorweisen konnte.

Diese 70 % wurden, was die chinesische Medizin anbelangt, lediglich mit Akupunktur erreicht.

Die TCM bietet darüber hinaus noch andere Verfahren wie Tuina (chinesische Massage und manuelle Therapie), Moxa oder Schröpfen an.

Damit lassen sich in der fachgerechten Kombination bessere Ergebnisse als in dieser Studie erreichen.

In einer anderen Studie wurden 500 Patienten mit Bandscheibenvorfall zur Hälfte konservativ, das heißt ohne Bandscheiben -Op behandelt.

Die andere Hälfte unterzog sich der Bandscheibenoperation. Nach zwei Jahren waren 70% der Patienten in beiden Gruppen mit dem Ergebnis zufrieden. Das heißt der Erfolg war gleich – auch in Bezug auf Arbeitsausfall und Schmerzempfinden.

An der Universität Stanford war das Ergebnis von ausführlichen Forschungen, dass psychosoziale Faktoren eine mindestens so wichtige Rolle spielen wie der Verschleiß der Wirbelsäule. Sollte bei Ihnen ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert sein und nicht eine unmittelbare OP-Indikation bestehen, müssen Sie das Problem zwar ernst nehmen, aber sich nicht gleich auf dem OP-Tisch legen:

Fast die Hälfte aller 50-jährigen hat einen Bandscheibenvorfall. Ein Großteil weiß es gar nicht.

In einer anderen Untersuchung sahen Ärzte in 30 % der ihnen vorgelegten Kernspinaufnahmen eine Indikation zur Bandscheibenoperation.

Nur: Es waren Bilder von völlig beschwerdefreien Sportstudenten.

Ich verfüge in diesem Bereich über sehr viel Erfahrung und habe bei Patienten mit Rückenschmerzen mit meinen Therapie – methoden sehr viel Erfolg. Ich habe in einer orthopädischen Praxis in München, die auf Rückenschmerzen spezialisiert ist, drei Jahre lang die Akupunkturabteilung geleitet und viele Patienten mit Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen erfolgreich behandelt.

Tel:089366939

Home